EU Länder, EU Karte
Liste der Länder der Europäischen Union
Zur Europäischen Union (EU) zählen momentan 27 Länder (Stand Februar 2020). 26 EU-Länder liegen vollständig auf dem Europäischen Kontinent. Die Republik Zypern (südlicher Teil der Mittelmeerinsel Zypern) hingegen liegt geographisch gesehen auf dem Asiatischen Kontinent, wird aber in vielerlei Hinsicht zu Europa gezählt und die Mitgliedschaft in der Europäischen Union demonstriert diese politische und kulturelle Verbindung zu Europa. Die Geschichte der EU geht bis in das Jahr 1945 zurück, als in einigen Staaten erste Gedanken aufkamen, enger zusammenzuarbeiten, um weitere Kriege in Europa zu verhindern. Im Jahr 1952 unterzeichnen zunächst Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande den Vertrag zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG). Danach traten weitere Länder der Europäischen Union bei. 1973:Karte: Europäische Union (Die EU Karte der Mitgliedsstaaten)

Karte: Europäische Union (Die EU Karte der Mitgliedsstaaten)
(1) Am 23.06.2016 wurde in einem Referendum über die Mitgliedschaft von Großbritannien in der Europäischen Union darüber entschieden, ob der sogenannte Brexit erfolgt und Großbritannien die EU verlässt. Mit 51.9% (17.410.742 Stimmen) wurde der Austritt denkbar knapp beschlossen. Bis zum 01. Februar 2020 war Großbritannien weiterhin EU-Mitglied.
Neben der oben abgebildeten Karte der Länder der EU finden Sie nachfolgend die Tabelle der EU-Länder mit weiterführenden Daten (Hauptstadt, Fläche, Bevölkerung, geographische Lage, EU-Beitritt) und jeweils einem Verweis zur gewählten Länderbeschreibung. Die einzelnen Spalten der Tabelle lassen sich jeweils auf- bzw. absteigend sortieren.
Die Länder der Europäischen Union alphabetisch geordnet
| Land | Hauptstadt | Fläche (km²) | Einwohner | Geo-Lage | EU | EU-Beitritt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Belgien | Brüssel | 32.528 | 10.667.000 | Westeuropa | 1952 | ||
| Bulgarien | Sofia | 110.994 | 7.365.000 | Südosteuropa | 2007 | ||
| Deutschland | Berlin | 357.093 | 81.882.000 | Mitteleuropa | 1952 | ||
| Dänemark | Kopenhagen | 43.098 | 5.476.000 | Nordeuropa | 1973 | ||
| Estland | Tallinn | 45.227 | 1.342.000 | Nordosteuropa | 2004 | ||
| Finnland | Helsinki | 338.144 | 5.326.000 | Nordeuropa | 1995 | ||
| Frankreich | Paris | 543.965 | 62.793.000 | Westeuropa | 1952 | ||
| Griechenland | Athen | 131.957 | 11.142.000 | Südosteuropa | 1981 | ||
| Irland | Dublin | 70.273 | 4.581.000 | Nordwesteuropa | 1973 | ||
| Italien | Rom | 301.336 | 60.246.000 | Südeuropa | 1952 | ||
| Kroatien | Zagreb | 56.542 | 4.480.000 | Südosteuropa | 2013 | ||
| Lettland | Riga | 64.589 | 1.934.000 | Nordosteuropa | 2004 | ||
| Litauen | Vilnius | 65.301 | 2.981.000 | Nordosteuropa | 2004 | ||
| Luxemburg | Luxemburg | 2.586 | 537.000 | Westeuropa | 1952 | ||
| Malta | Valletta | 316 | 417.000 | Südeuropa | 2004 | ||
| Niederlande | Amsterdam | 41.526 | 16.680.000 | Westeuropa | 1952 | ||
| Österreich | Wien | 83.871 | 8.488.000 | Mitteleuropa | 1995 | ||
| Polen | Warschau | 312.685 | 38.501.000 | Mitteleuropa | 2004 | ||
| Portugal | Lissabon | 92.212 | 10.602.000 | Südwesteuropa | 1986 | ||
| Republik Zypern | Nikosia | 5.896 | 885.041 | Asien | 2004 | ||
| Rumänien | Bukarest | 238.391 | 19.900.000 | Südosteuropa | 2007 | ||
| Schweden | Stockholm | 450.000 | 9.514.000 | Nordeuropa | 1995 | ||
| Slowakei | Bratislava | 49.034 | 5.458.000 | Mitteleuropa | 2004 | ||
| Slowenien | Ljubljana | 20.273 | 2.058.000 | Mitteleuropa | 2004 | ||
| Spanien | Madrid | 504.645 | 47.213.000 | Südwesteuropa | 1986 | ||
| Tschechien | Prag | 78.866 | 10.526.000 | Mitteleuropa | 2004 | ||
| Ungarn | Budapest | 93.030 | 9.967.000 | Mitteleuropa | 2004 |
Häufig gestellte Fragen zur Europäischen Union
Wie viele Länder gehören zur EU?
Die Europäische Union hat aktuell 27 Mitgliedsstaaten. Die Zahl reduzierte sich nach dem Brexit am 1. Februar 2020, als das Vereinigte Königreich die EU verließ.
Wann wurde die EU gegründet?
Die Wurzeln der EU reichen ins Jahr 1952 zurück, als Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gründeten. Die heutige Europäische Union entstand 1993 mit dem Vertrag von Maastricht.
Welche Länder waren EU-Gründungsmitglieder?
Die sechs Gründungsstaaten sind Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Sie unterzeichneten 1952 den Vertrag der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft und 1957 die Römischen Verträge.
Welches Land ist zuletzt der EU beigetreten?
Kroatien ist 2013 als bislang jüngstes Mitglied der EU beigetreten. Davor erfolgten Erweiterungen im Jahr 2007 mit Bulgarien und Rumänien sowie 2004 mit der bisher größten Aufnahme von 10 Staaten.
Welches Land hat die EU verlassen?
Das Vereinigte Königreich hat am 1. Februar 2020 die Europäische Union verlassen. Die Entscheidung beruhte auf dem Brexit-Referendum vom 23. Juni 2016, bei dem 51,9 Prozent für den Austritt stimmten.
Was ist die Hauptstadt der EU?
Brüssel gilt als inoffizielle Hauptstadt der EU. Hier sitzen die Europäische Kommission und der Rat. Das Europäische Parlament tagt zudem in Straßburg, der Europäische Gerichtshof befindet sich in Luxemburg.
Welche Währung nutzt die EU?
Die Gemeinschaftswährung ist der Euro, eingeführt 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld. Allerdings nutzen nicht alle EU-Mitglieder den Euro. Die Eurozone umfasst 20 Länder (Stand 2023, inklusive Kroatien).
Welche Länder sind EU-Beitrittskandidaten?
Als offizielle Beitrittskandidaten gelten unter anderem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, die Türkei sowie die Ukraine. Die Verhandlungen befinden sich in unterschiedlichen Stadien.
Wie viele Amtssprachen hat die EU?
Die EU kennt 24 offizielle Amtssprachen, darunter Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch. Alle Rechtsakte werden in alle Amtssprachen übersetzt.
Welche Länder Europas gehören nicht zur EU?
Bekannte Nicht-EU-Staaten in Europa sind die Schweiz, Norwegen, Island, das Vereinigte Königreich, Serbien, Russland, Belarus und die Ukraine. Norwegen, Island und Liechtenstein gehören jedoch zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).